Der Säbel

Der Säbel unter Graf Wilhelm zu Schaumburg Lippe war der preußische Infanteriesäbel. Der Säbel diente hauptsächlich zur Selbstverteidigung und beim Kampf - Mann gegen Mann. Durch die Kombination des Infanteriegewehrs mit dem Bajonett verlor der Säbel aber zunehmend an Bedeutung für den Kampf. Da jedoch der Soldat nicht immer ein Gewehr trug, war der Säbel im täglichen Leben eines Soldaten sehr zweckmäßig. Eine Seitenwaffe galt außerdem als Zeichen des wehrhaften Mannes und deshalb wurden diese traditionellen Waffen beibehalten. Offiziere trugen hingegen leichte, gerade Degen und übten sich auch im Fechtkampf, da zu dieser Zeit Duelle keine Seltenheit waren.